Amerikanische Lehrer weigern sich, online zu unterrichten

Leiter von amerikanischen Schulen haben den Lehrern vorgeschlagen, den Schülern im Lockdown zu erlauben, Offline-Unterricht im Online-Format als Video-Übertragung zu besuchen. Die Lehrer zeigen sich über den Vorschlag empört.

Die Direktoren von staatlichen Bildungsstätten in Palm Beach wollen virtuelle Unterrichtsstunden nur für die Schüler einführen, die sich in einem offiziell durch die Poliklinik registrierten Lockdown befinden. Das teilte der Leiter des städtischen Schulrates Frank Barbieri mit. Diesen Plänen zufolge sollen solche Schüler über Zoom, Google Hangouts, Microsoft Teams oder Skype am Unterricht teilnehmen. Die Lehrer müssen das Handzeichen auf dem Bildschirm beobachten, um die Schülerfragen rechtzeitig zu beantworten. Zurzeit dauert die Quarantäne-Zeit für Corona-Infizierten in den USA 10 Tage. Ein Übergang zum totalen Online-Format ist den amerikanischen Schulen untersagt.

Trotz der eindeutigen Vorteile dieser Idee stellen die Lehrer des Lehrerverbandes von Palm Beach fest, dass dieses Unterrichtsmodell die Schülerkenntnisse beeinträchtigen kann. Die Lehrer sind besorgt, dass die Mitschriften der Schüler nicht mehr kontrollierbar seien, und dass für die Schüler im Lockdown separate Hausaufgaben erstellt werden müssten. Außerdem sind die Lehrer mit der zu schnellen Einführung des neuen Formats unzufrieden, die man ihnen nur ein paar Tage vor Beginn des neuen Schuljahres bekannt gegeben hat. Die Schulratsleiter bleiben noch bei ihrer Idee. Frank Barbieri meint, bei einem positiven Ausgang der Verhandlungen mit dem Lehrerverband würden alle Schüler die gleichen Bildungsmöglichkeiten bekommen. 


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