Oberstufenschüler:innen in Illinois schrieben ein Gesetz zum verpflichtenden Klimaschutzunterricht an Schulen
In Illinois sind ab dem Schuljahr 2026–2027 alle öffentlichen Highschools verpflichtet, Unterricht zum Klimawandel in den Lehrplan aufzunehmen.
Die Nachricht sticht nicht nur wegen des Inhalts des Gesetzes hervor, sondern auch wegen ihrer Geschichte: Laut Good Good Good halfen zwei Schüler:innen gemeinsam mit der State Representative Janet Yang Rohr dabei, den Text der Initiative zu verfassen.
Das Gesetz sieht vor, dass Schüler:innen der Klassen 9-12 die Ursachen und Folgen des Klimawandels sowie mögliche Handlungen und Lösungen lernen. Good Good Good zitiert außerdem gesondert Yang Rohr: Die Idee sei, dass Schüler:innen nicht nur die Tatsache des Problems selbst verstehen, sondern auch, was genau man in der Praxis tun kann. Das ist eine wichtige Verschiebung von einer abstrakten "Umweltagenda" hin zu normalem Bildungsinhalt.
Eine der Schülerinnen, Iris Shadis-Gringas, bereitete diesen Gesetzentwurf im Rahmen eines schulischen Abschlussprojekts vor, woraufhin er von der Abgeordneten unterstützt wurde. Danach stieß eine weitere Schülerin zur Arbeit dazu, und infolgedessen wurde die Initiative offiziell anerkannt und verabschiedet.
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